Verein für Heimatkunde e.V.

Königstein im Taunus

Stadtgeschichte

Neben der Festung Königstein gibt es eine Menge von Königstein zu berichten. 

So war der Ort durch das ansässige Kapuzinerkloster, welches auf dem heutigen Kapuzinerplatz gestanden hat, ein kultureller und religiöser Mittelpunkt in der Region. Königstein war auch ansonsten ein Ort, wo die verschiedenen Konfessionen aufeinander trafen. So gab es neben den beiden christlichen Strömungen auch eine Synagoge für Menschen mit jüdischem Glauben. Nach dem 2. Weltkrieg wurde Königstein ein wichtiger Ort für die Ostpriesterhilfe "Kirche in Not", die bis heute in Königstein aktiv ist.


Auch das Handwerk war in Königstein vertreten und so zeugen noch einige Strassennamen noch von dem dort ansässigen Handwerk wie z.B. der Seilerbahnweg, der von den Seilern herrührt.


In jüngerer Zeit gehörte Königstein erst zum Herzogtum Nassau und später dann zu Preußen. Auch davon zeugen verschiedene Exponate in unserem Museum

Königstein war auch einst eine bedeutende Kurstadt in denen die Doktoren Pingler, Thewald, und Dettweiler gewirkt haben. So hatte Königstein sogar zeitweilig das Prädikat "Bad" im Namen. Daher gab es auch viele Souvenirs von Königstein zu kaufen